Aktuelle Projekte des Unterrichtslabors

Informatik Summer Camp 2018


Im Juli 2018 ist es wieder soweit!

Das Informatik Summer  Camp wird am 16. und 17. Juli für Einsteiger und am 18. und 19. Juli für Fortgeschrittene an der Universität Konstanz und der HTWG Konstanz stattfinden. Die Anmeldung dafür erfolgt über die Homepage des Informatik Summer Camps.

Mitmachen können alle interessierte Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9, die Interesse an Informatik haben und Lust darauf, in wissenschaftlicher Umgebung zu experimentieren und zu tüfteln. Wir freuen uns auf zwei spannende Tage mit euch!


Physik in drei Minuten – Lehrfilme selber erstellen 2018

Zum zweiten Mal findet im Sommersemester 2018  das Seminar „Physik in drei Minuten – Lehrfilme selber erstellen“statt. In diesem Seminar produzieren Lehramtsstudierende in Kleingruppen kurze Lehrfilme über ein physikalisches Experiment.

Nach einer theoretischen Einführung in die wichtigsten Grundlagen der Filmtechnik erarbeiten die Gruppen die didaktische Darstellung des Experiments und daraus den Plot. Die Gruppen erstellen unter Anleitung eine Timeline und ein Storyboard. Der Dreh wird geplant und mit Anleitung durchgeführt. Bei der Nachbearbeitung wird das Filmmaterial geschnitten, Ton-Bild-Passung erarbeitet und evtl. kleine Animationen eingefügt. Zum Abschluss werden die Filme gemeinsam gesichtet, evaluiert und die didaktische Einsetzbarkeit sowie deren Grenzen thematisiert. Die angehenden Lehrkräfte erlernen im Seminar ein planvolles und strukturiertes Herangehen an eine Lehreinheit. Sie haben die Möglichkeit ihre Lehrkompetenz zu erproben und zu verbessern. Dabei wird insbesondere die Wissensvermittlung unter didaktischen Gesichtspunkten im Fokus stehen, da im Film kompakt und zielgerichtet erklärt werden und darauf geachtet werden muss, dass Ton bzw. Text in Übereinstimmung mit der Handlung und dem Bild zum Erkenntnisgewinn beitragen.

Die didaktisch fundierte Medienbildung in der Lehrerbildung ist ein Aspekt, der immer wichtiger wird. Neben dem Erlernen der technischen Aspekte muss daher vor allem thematisiert werden, wie die gedrehten Filme im Unterricht sinnvoll verwendet werden können, welche Implementationsphase für die Verwendung notwendig ist und für welchen Einsatz dieses Medium einen didaktischen Mehrwehrt im Schulunterricht hat.


Videos des Seminars vom Sommersemester 2017:


Tabletbasiertes Videofeedback im Sportunterricht


Im Projekt „Tabletbasiertes Videofeedback im Sport“ im Januar 2018 wurden Schülerinnen und Schüler des Kernfachs Sport der Jahrgangsstufe 11 angeleitet, durch den Einsatz von Tablets ihr Bewegungssehen zu schulen und durch gegenseitiges Feedback ihre Technik selbstständig zu verbessern. Dies sollte nicht nur der Vorbereitung auf das bevorstehende Abitur dienen, sondern auch einen Beitrag zum lebenslangen selbstgesteuerten Lernen allgemein leisten.


Durchgeführt wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Hans-Multscher-Gymnasium Leutkirch, das durch seine Neukonzeption „LERN3“ Elemente des Selbstlernens in viele Bereiche der schulinternen Lernkultur konzeptionell verankert hat. Die Schülerinnen und Schüler lernen hier nach Lernplänen in offenen Lernräumen, zukünftig in einem extra dafür konzipierten Neubau. Bei dieser modernen Form des Lernens spielt natürlich auch die Digitalisierung im Unterricht eine entscheidende Rolle, wobei sich die Frage stellt inwieweit gerade im Sportunterricht der Nutzen der Medien den technischen Aufwand rechtfertigt, was im durchgeführten Projekt erprobt wurde.


30 Schülerinnen und Schüler nahmen an einer dreitägigen Skiexkursion teil, bei der mit Tablets die Technik beim Skilaufen gefilmt und anschließend im Team analysiert wurde. Videoaufnahmen bieten im Sport ein besonders großes Potential, da oftmals die Bewegungsvorstellung und die idealtypische Bewegung weit auseinander liegen. Videos ermöglichen hier einen Abgleich zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung bzw. Selbstbild und Leitbild und die Reduktion der Diskrepanz zwischen beidem. Um eine Sportart professionell zu erlernen ist es notwendig, die elementaren Bewegungsabläufe zu verstehen, richtig zu sehen und zu erfühlen. Daher soll nicht nur die Technik selbst, sondern auch die Fähigkeit richtige Bewegungsabläufe zu sehen und zu erkennen, geschult werden. Hierfür wurde ein Konzept zu Tandemfeedback entwickelt, was es den Schülerinnen und Schülern ermöglichte anhand von erarbeiteten Bewegungskriterien, Beobachtungsschwerpunkten und mit der Unterstützung durch Leitfragen eine selbstständige Analyse und Reflektion durchzuführen.

Die Resonanz bei den Schülerinnen und Schülern war sehr positiv. Die große Mehrzahl würde sich einen vermehrten Einsatz von digitalen Medien im Sportunterricht wünschen und stufte diese Art des selbstgesteuerten Lernens als gewinnbringend ein.


Feier anlässlich der Einweihung des -  mit neuem Mobiliar und innovativer Technik ausgestatteten  - Unterrichtslabors und des ersten Geburtstags des Schülerlabors war ein voller Erfolg!




Zum Einweihungsfest des Unterrichtslabors, das am 12. Dezember 2017 gemeinsam mit dem ersten Geburtstag des Schülerlabors gefeiert wurde, kamen über 50 Gäste. Sie nutzten die Gelegenheit sich eine Übersicht über die Möglichkeiten und Projekte zu verschaffen und die umfangreiche technische Ausstattung des Unterrichtslabors auszuprobieren.

Pressemitteilung der Universität


Störche tracken – Jungforscher AG der Geschwister Scholl Schule


Die Jungforscher AG der Geschwister Scholl Schule, die mit dem Max-Planck-Institut in Möggingen zusammenarbeitet, besuchte mit ihren beiden engagierten Lehrerinnen das Unterrichtslabor im November 2017.


Die 16 Schülerinnen und Schüler der 5. Und 6. Klasse nutzen die Tablets des Unterrichtslabors, um mit einer vom Max-Planck-Institut entwickelten App (Animal Tracker) Tierwanderungen zu verfolgen. Mit großem Eifer untersuchten die Schülerinnen und Schüler die Wanderungen besenderter Störche im Jahresverlauf und lernten ganz nebenbei auch die Universität kennen.